Let’s deCOALonize!

Vom 4.-6. Oktober 2019 nimmt deCOALonize Europe den Steinkohle-Stopp selbst in die Hand. Komm zu den Aktionen in Bremen, Dortmund und Hamburg und blockier mit uns gemeinsam die globalen Lieferketten vom Bergbau bis zur Verbrennung!

Stromkonzerne wie EnBW, steag, Vattenfall und RWE verbrennen ungestört den Klimakiller Steinkohle. Seit die Kohle in Deutschland nicht mehr abgebaut wird, importieren die Unternehmen die Steinkohle zu 100% aus Ländern wie Kolumbien, Russland, USA und Südafrika. Geht es nach der Kohlekommission der deutschen Bundesregierung, soll das auch noch bis 2038 möglich sein!

Der Steinkohleausstieg ist vollzogen. Ist er nicht!

Importe

Stromkonzerne wie Steag, RWE und Vattenfall verbrennen weiter ungestört den Klimakiller Steinkohle. Seit die Kohle in Deutschland nicht mehr abgebaut wird, importieren die Unternehmen die Steinkohle zu 100% aus Ländern wie Kolumbien, Russland, den USA und Südafrika. Geht es nach der Kohlekommission der deutschen Bundesregierung, soll das auch noch bis 2038 möglich sein!

Let’s deCOALonize!

Lasst uns die kolonialen Spuren unserer eigenen Handlungen und unsere imperiale Lebens- und Denkweise kritisch hinterfragen und uns dem mutigen Kampf der Menschen in den Abbauregionen anschließen, um uns für Klimagerechtigkeit weltweit einzusetzen. Die Klimakrise lässt sich von keinen Grenzen aufhalten. Mit deCOALonize knüpfen wir ein Band der Solidarität entlang der ausbeuterischen Lieferkette und sagen:

„One struggle, one fight!“

Blutkohle

Steinkohle ist Blutkohle: In den Abbauregionen kommt es zu Menschenrechtsverletzungen und ganze Landstriche werden verwüstet. Die Lebensgrundlagen vieler, oft indigener, Menschen werden zerstört. Wenn sich in Kolumbien Menschen gegen diese Zerstörung wehren, droht ihnen der Tod. Der Import von Steinkohle ist ein Verbrechen an Menschen und Natur!

Aufgrund der fortlaufenden Ignoranz der Regierung und den dreckigen Geschäften von Bergbaumultis, Banken und Logistikkonzernen sehen wir uns gezwungen, Anfang Oktober mit einer rollenden Blockade in die globale Steinkohle-Lieferkette einzugreifen. Wir werden an zahlreichen Orten für einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel und grenzenlose Klimagerechtigkeit einstehen!
Stellt euch mit uns diesem Wahnsinn entgegen! Die Aktionen vom 4. bis 6. Oktober 2019 sind an jedem Punkt der Lieferkette vom Abbau über den Transport bis zum Kraftwerk möglich. Unterstützt unser Vorhaben der rollenden Blockade! Schließt euch den bereits geplanten Aktionen an:

Bremen | 5.10. / 11:00 Antikolonialdenkmal
Hamburg | 4.10. / 9:30 S-Wilhelmsburg
Dortmund | 4.10.2019 / 13:00H Friedensplatz

Findet in eurer Nähe einen Punkt der Steinkohlelieferkette und organisiert eure eigene Aktion: Egal ob kreative Kundgebung, (Fahrrad-)Demonstration oder Blockade – Es gibt viele Möglichkeiten im Rahmen der Aktionsvereinbarung aktiv zu werden. Setzt euch mit dem Bündnis unter info@decoalonize-europe.net in Kontakt!

Der globale Steinkohle-Handel ist das Paradebeispiel imperialer Ausbeutung.

Imperiale Lebensweise dekolonialisieren!

Der globale Handel mit Steinkohle ist das Paradebeispiel imperialer Ausbeutung. Die Rohstoffe nehmen den gleichen Weg wie die Profite – in den Globalen Norden, in Länder wie Deutschland und die Niederlande. Die Umweltzerstörung wird im Gegenzug in die Abbauregionen ausgelagert. Seit über 500 Jahren profitieren reiche westliche Industrienationen und -konzerne jetzt schon davon: Sie beuten die Ressourcen und Arbeitskräfte überwiegend ehemaliger kolonialisierter Länder und Regionen systematisch aus, verschärfen dadurch vielfältige soziale und ökologische Krisen und heizen zusätzlich die Klimakrise weiter an.

Aber nicht nur das!

Die Menschen im Globalen Süden leiden schon heute am stärksten unter den Auswirkungen der Klimakrise. Außerdem weigern sich Staaten im Globalen Norden den Menschen die finanziellen Entschädigungen zu zahlen, damit sie sich an die Folgen des Klimawandels anpassen und die unmittelbaren Schäden begrenzen können. Nichtsdestotrotz wehren sich die Menschen in den Abbauregionen in unermüdlichen Kämpfen gegen die Zerstörung!

Aktivist*innen aus Kolumbien fordern:

„Viele der Gemeinden in Kolumbien, die in unmittelbarer Nähe der Tagebaue in den Departementen Cesar und La Guajira leben, leiden tagtäglich unter den Beeinträchtigungen der Umwelt und Gesundheit, die der Bergbau verursacht. Die deutsche Regierung ist maßgeblich beteiligt an diesen Katastrophen, da Deutschland historisch gesehen einer der größten Abnehmer der kolumbianischen Kohle ist. Für eine wahre Energiewende bedarf es, Verantwortung zu übernehmen und die zahlreichen Opfer der fossilen Energieträger und ihrer Abbauprozesse zu entschädigen!“

Let’s deCOALonize!

Lasst uns die kolonialen Spuren des Steinkohleimports und unsere imperiale Lebens- und Denkweise hinterfragen und handeln: Schließt euch dem mutigen Kampf der Menschen in den Abbauregionen an! Setzt euch für Klimagerechtigkeit weltweit ein. Die Klimakrise lässt sich von keinen Grenzen aufhalten.

Mit deCOALonize Europe knüpfen wir ein Band der Solidarität entlang der ausbeuterischen Lieferkette und sagen:

„One struggle, one fight!“

Neben etlichen weiteren Aspekten
bedeutet Klimagerechtigkeit, dass:

  • Wir gemeinsam den sofortigen Kohleausstieg durchsetzen, um den blutigen Import von Steinkohle zu beenden!
  • Europäische Konzerne nicht länger mit dem Handel und der Verbrennung von Steinkohle Profit auf Kosten der Lebensgrundlagen von Menschen aus anderen Regionen der Welt machen!

Wir freuen uns, wenn ihr:

  • mit Blockaden ein deutliches Zeichen für die Schließung europäischer Kohlehäfen setzt!
  • dafür sorgt, dass die Kohlekonzerne ihre Kraftwerke abschalten müssen!
  • gegen die verantwortlichen (Finanz-)Unternehmen demonstriert!

Aufgrund der fortlaufenden Ignoranz der Regierung und den dreckigen Geschäften von Bergbaumultis, Banken und Logistikkonzernen sehen wir uns gezwungen, Anfang Oktober mit einer rollenden Blockade in die Lieferkette einzugreifen.

Anfang Oktober werden wir alle für einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel und grenzenlose Klimagerechtigkeit an zahlreichen Orten einstehen!

Stellt euch mit uns diesem Wahnsinn entgegen!

Die Aktionen vom 4.-6. Oktober 2019 sind an jedem Punkt der Lieferkette vom Abbau über den Transport bis zum Kraftwerk möglich.

Unterstützt unser Vorhaben der Rollenden Blockade! Schließt euch den bereits geplanten Aktionen an. Findet in eurer Nähe einen Punkt der Steinkohlelieferkette und organisiert eure eigene Aktion. 

Kontaktiert uns um eure Aktion mit uns zu koordinieren!

Wir freuen uns über jeden Beitrag!

Die Aktionen

Hamburg

9:30H / 4.10.2019

S-Wilhelmsburg

Dortmund

13:00H / 4.10.2019

Friedensplatz

Bremen

11:00H / 5.10.2019

Antikolonialdenkmal